Wichtige Informationen nach einer bariatrischen Operation

Diese Seite richtet sich an Patientinnen und Patienten von Espace Chirurgie / Espace Métabolique, die eine bariatrische Operation (z. B. Magenbypass oder Sleeve-Gastrektomie) erhalten haben.

Bitte zeigen Sie diese Seite bei medizinischen Konsultationen oder im Notfall dem behandelnden medizinischen Personal.


Kontakt – Espace Chirurgie / Espace MĂ©tabolique

Espace Chirurgie

Telefon: +41 32 323 15 55
E-Mail: espace-chirurgie@hin.ch
Web: www.espace-chirurgie.ch

Öffnungszeiten Praxis

Montag – Freitag
08:00 – 12:00
13:00 – 17:00

Öffnungszeiten Telefonzentrale

Montag – Freitag
10:00 – 12:00
14:00 – 16:00


NotfÀlle ausserhalb der Praxisöffnungszeiten

Bei dringenden medizinischen Problemen ausserhalb unserer Öffnungszeiten wenden Sie sich bitte an folgende Notfallstationen:

Patientinnen und Patienten von Dr. med. Christof Buser, Dr. med. André Witschi und Dr. med. David Schrembs:

Hirslanden Klinik Linde – Notfallstation
Blumenrain 103
2503 Biel/Bienne
Telefon: +41 32 366 41 11

Patientinnen und Patienten von Dr. med. Christof Zöllner:

Lindenhofspital – Notfallzentrum
Bremgartenstrasse 117
3012 Bern
Telefon: +41 31 300 88 88


Wichtiger Hinweis fĂŒr behandelnde Ärztinnen und Ärzte

Bei Patientinnen und Patienten nach bariatrischer Operation (Roux-en-Y-Magenbypass oder Sleeve-Gastrektomie) können anatomische VerÀnderungen vorliegen, die diagnostische und therapeutische Entscheidungen beeinflussen.

Bei unklaren abdominalen Beschwerden empfehlen wir eine frĂŒhzeitige RĂŒcksprache mit dem behandelnden bariatrischen Chirurgen.


Kontraindizierte oder zu vermeidende Medikamente nach bariatrischer Operation

Folgende Medikamente sollten möglichst vermieden werden, da sie das Risiko fĂŒr Ulzera oder gastrointestinale Komplikationen erhöhen:

Nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR)

  • Ibuprofen
  • Ponstan
  • Brufen
  • Voltaren
  • Diclofenac
  • Naproxen
  • Indometacin
  • Etoricoxib / Celecoxib

Diese Medikamente erhöhen das Risiko fĂŒr Marginalulzera nach Magenbypass. Eine gleichzeitige Cortisontherapie erhöht dieses Risiko zusĂ€tzlich massiv.

Falls eine Therapie notwendig ist (maximale Therapiedauer drei Tage), sollte diese nur nach Ă€rztlicher RĂŒcksprache und immer kombiniert mit einem hochdosierten Protonenpumpenhemmer erfolgen.

Alternative Schmerzmittel ohne erhöhtes Risiko sind:

  • Paracetamol (Dafalgan)
  • Metamizol (Novalgin, Minalgin)

Wichtiger chirurgischer Hinweis

Bei folgenden Erkrankungen sollte nach Möglichkeit eine Behandlung durch den behandelnden bariatrischen Chirurgen erfolgen:

Der Grund dafĂŒr ist, dass bei einem operativen Eingriff gleichzeitig der Zustand des Magenbypasses bzw. der Sleeve-Gastrektomie beurteilt werden kann.
So können mögliche bariatrische Komplikationen frĂŒhzeitig erkannt und gegebenenfalls direkt behandelt werden.


Bei akuten Beschwerden sofort Àrztliche AbklÀrung

Bitte suchen Sie sofort Àrztliche Hilfe, wenn folgende Symptome auftreten:

  • Starke Bauchschmerzen
  • Anhaltendes Erbrechen
  • Fieber mit Bauchschmerzen
  • Schluckstörungen
  • UnfĂ€higkeit FlĂŒssigkeit aufzunehmen

Diese Symptome können seltene, aber relevante Komplikationen nach bariatrischer Operation anzeigen.